Mit welchem Anker liegt man sicher und welcher ist optimal? Keine einfache Frage, denn den Allroundanker für alle Ankergründe und Bootsvorrichtungen, den gibt es nicht.

Hier gebe ich die Erfahrungen mit meinem Ankergeschirrs wieder:

 

Hauptanker am Bug:

Original-CQR-Pflugschar mit 45 lb (ca. 20,5 Kg).
Er sollte gewichtsmäßig recht gut ausgelegt sein und ist mit Vorsicht bei Tidengewässer zu genießen. Lieber eine Nummer größer als in den normalen Gewichtslisten angegeben. Sonst ein sehr zuverlässiger Anker der von Wilfried Erdmann sehr gelobt wird.

Ich habe ebenfalls nur sehr gute Erfahrungen mit diesem Anker, er hat schon manch Schlecht-Wetter-Situation abgeritten. In der Ägäis war der CQR der nicht optimale Anker. Trotz des hohen Gewichts musste ich mehrmals Ankermanöver durchführen. Der Grund ist dort hart. In der Ägäis würde ich den Delta-Anker fahren.

 

Heckankerhalterung:

Bruce-Anker mit 10 Kg.

Diesen Anker fahre ich in einer Heckankerhalterung und nutze ihn eigentlich nur als Schönwetteranker. Für die 6 Tonnen der Shanty ist er gewichtsmäßig zu klein ausgelegt und er fährt sich nicht immer problemlos ein. Dennoch ein gut haltender Anker auf Sand, bei Kraut und kiesigem Grund mit Vorsicht zu betrachten.

 

Danforth-Anker:

Tief in der Backskiste ist dieser Ankertyp als Reserve vergraben. Auf der Varianta 65 habe ich ihn als 5 KG Reserveanker gefahren und kann nur Gutes berichten, die Haltekraft hat mich immer überzeugt.

 

     

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